Mein Name ist Michael André Noichl

 

Ich erblickte im März 1991 das Licht dieser Welt und wuchs seitdem,

als Sprössling einer Handwerkerfamilie,

sozusagen mit dem Werkzeug in der Hand auf.

Meine Schulzeit und Jugend war wenig spektakulär,

jedoch seit je her geprägt von meinem andauernden Drang zur Kreativität.

 

Da ich mein Leben lang die Praxis dem theoretischen Wissen vorzog,

beendete ich nach meinem mittleren Bildungsabschluss

vorzeitig das Gymnasium, pfiff auf Abitur und Studium und stürzte mich

lieber mit Anlauf in den Arbeitsmarkt.

Nach unzähligen Praktika und Ferienjobs eröffnete sich mir die Möglichkeit

einer Ausbildung als Schreiner/Tischler, in der ich die folgenden drei Jahre

meine handwerklichen Fähigkeiten auf ein ganz neues Niveau bringen konnte.

Danach ging es noch einige Jahre als Möbelschreiner weiter,

in denen ich ausschließlich hochwertige Designer-Möbel und Inneneinrichtungen fertigte.

Weil mich schließlich auch das nicht mehr genug forderte und förderte, musste etwas Neues her.

 

So unternahm ich für die folgenden drei Jahre einen Abstecher in die Metall-Branche, wo ich als Qualitätsprüfer gewissenhaft tätig war. In diesem Zuge musste ich mich von Grund auf ins Metall-Handwerk und metallurgisches Wissen einlernen. Allerdings übten moderne industrielle Prozesse und CNC-Technik von Anfang an wenig Faszination und Genugtuung auf mich aus, weshalb ich natürlich auch hier umgehend begann die Wurzeln des Metallhandwerks, das klassische Freiform-Schmieden, zusätzlich und eigenverantwortlich zu ergründen.

Von da an gab es kein Halten mehr und ich suchte Metallgestalter, Kunstschlossereien, u. Ä. auf, löcherte dort die Fachleute mit Fragen, saugte alles Wissen dazu auf wie ein Schwamm, suchte nach Praktikumsplätzen, richtete mir nach und nach in meinem Elternhaus meine Werkstatt ein und übte und lernte bis der Amboss qualmte.

                                                                         Ja richtig, ein offizielles Ausbildungszeugnis gab es für diesen Aufwand natürlich nie.

                                                                         Allerdings zeigen mir die vergangenen Jahre bis heute, dass viel Eigeninitiative,

                                                                         Übung, eiserner :-) Wille, Mut zum Unkonventionellen und vor allem der persönliche

                                                                         Kontakt mit entsprechenden Personen bei Weitem wertvoller sind, als es irgendein

                                                                         Titel oder eine Urkunde jemals sein könnten!

 

                                                                         Das Resultat daraus findet sich seit einigen Jahren zusätzlich auf manchem

                                                                         Kunsthandwerker-Markt und der ein oder anderen Ausstellung wieder.

                                                                         Die Faszination von Holz hat mich allerdings nie wirklich losgelassen, weshalb ich

                                                                         dann doch wieder in der Schreinerei landete.

 

                                                                         Warum nicht beides kombinieren und trotzdem möglichst frei und nach eigenem

                                                                         Kopf arbeiten!? So mündete die ganze Geschichte schließlich irgendwann mit dem

                                                                         Gang aufs Gewerbeamt.

                                                                         Seitdem steigt die Anfrage, vor allem nach handgeschmiedeten Messern gleichsam

                                                                         mit immer noch wachsender Erfahrung und der Zufriedenheit meiner Kunden

                                                                         (vom leidenschaftlichen Pilze-Sucher bis zum Profi-Koch) weiter an.

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